Fünf Arbeiten zitieren ZenBrain (Stand 28.09.2026): ein Survey des Sico-Teams von Microsoft Research, MindMemOS vom Noah's Ark Lab von Huawei, der Preprint EVD, das Manuskript HindsightTag und das Manifest Lamperouge. Alle fünf erschienen in den vier Monaten nach dem arXiv-Preprint vom 26. April 2026.
Lamperouge
Das Manifest „The field measures the wrong thing“ (Lamperouge, Zenodo-Preprint, 16. August 2026) wählt sechs Arbeiten zu dauerhaftem innerem Zustand aus, nennt ZenBrain darunter und hält gleich danach fest, dass die gemessenen „Tage“ Simulationsschritte sind.
Der zitierende Satz
ZenBrain (arXiv:2604.23878) has the most serious neuromodulator engine … which puts it above almost everyone.
Lamperouge, Abschnitt zur Auswahl der sechs Arbeiten.
MindMemOS
Für den Fundamentsatz seiner Einleitung stützt sich MindMemOS (Huawei Noah's Ark Lab, arXiv:2608.12428, 12.08.2026) auf genau drei Quellen: zwei Feld-Übersichten und ein einzelnes Systempaper — ZenBrain. Acht weitere Memory-Systeme sind im selben Abschnitt genannt; keines steht an dieser Stelle. Im ersten Absatz seiner Einleitung stehen sieben Belege: vier Software-Verweise, zwei Feld-Übersichten und ein einziges Systempaper — ZenBrain.
Der zitierende Satz
Memory therefore serves as an external information substrate that supports long-term personalization, knowledge reuse, and experience accumulation [12, 4, 36].
MindMemOS, Abschnitt 1. Referenz [4] ist ZenBrain.
HindsightTag
Das Manuskript HindsightTag von Vivek Govindbhai Dudhat über nachträgliche Gedächtniskonsolidierung bei LLM-Agenten (Juli 2026) grenzt sich von ZenBrain als nächstem Vorgängersystem ab, nimmt dessen MemoryCoordinator-Schnittstelle als Beispiel für die eigene Anbindung und hält fest, dass ZenBrain den Mechanismus des Synaptic Tagging nur im Anhang benennt.
Der zitierende Satz
The single closest prior system, ZenBrain [Bering, 2026], names the mechanism explicitly.
HindsightTag, Einleitung.
Agentic Evolution
Ein Survey des Sico-Teams von Microsoft Research (Agentic Evolution, 2026) nennt das Vergessen „critically understudied“: nur sehr wenige der rund hundert Memory-&-Sense-Arbeiten, die er untersucht, setzen es ausdrücklich um. ZenBrain führt er als eine von vier Arbeiten seiner Gruppe „Forgetting/lifecycle“ und als einzige Quelle für schlafbasierte Konsolidierung.
Der zitierende Satz
ZenBrain (Bering, 2026) integrates fifteen neuroscience-inspired mechanisms into a seven-layer architecture.
Agentic Evolution, Abschnitt „Forgetting: critically understudied“.
EVD
EVD, eine Arbeit über eine emotionale Valenz-Dimension für dauerhaftes Agentengedächtnis (R. J. Vandelinder und I. Vandelinder, Exile Research, Zenodo-Preprint, 15. Juni 2026), ordnet ZenBrain in ihrem Related Work ein.
Der zitierende Satz
More recently, ZenBrain (arXiv 2604.23878) proposed a neuroscience-inspired 7-layer memory architecture that includes emotional valence as one stored field among many.
EVD, Abschnitt 2 (Related Work). Referenz [6] ist ZenBrain.
Eingebunden und nachgebaut
Zwei Projekte binden die Bibliothek in ihren Code ein: Eines liest und schreibt die SQLite-Datenbank von ZenBrain direkt, ein anderes nutzt die FSRS-Implementierung aus @zensation/algorithms als Ranking- und Feedbackschicht einer Wissensbasis zur Strahlentherapie-Literatur. Weitere Projekte haben Teile von ZenBrain in eigenem Code nachgebaut, zwei davon in veröffentlichten Versionen. Das Datenschutz-Unternehmen Osano beschreibt im Blog seines Innovationslabors einen siebenschichtigen Gedächtnis-Stack für seine LLM-Produkte, dessen Schichten ZenBrain koordiniert.
In Forschungslisten
ZenBrain steht in der Begleitliste zum Survey des Sico-Teams, die Microsoft Research selbst verlinkt, und, auf unseren Vorschlag, in den Forschungslisten eines Zentrums der Tsinghua University und des KI-Instituts von China Telecom (TeleAI). Für die TeleAI-Liste wurden Repository, Paper und Homepage vor der Aufnahme geprüft und der Eintrag dort eigens eingeordnet.
Korrektur
Wir messen uns selbst nach. Die Auswertung des Papers haben wir nachgeprüft und am 18. September 2026 als eigene Korrekturnotiz veröffentlicht: Drei der neun Vergleiche halten, alle gegen A-Mem; die sechs übrigen sind Gleichstände am Kriterium des Papers, verloren ist keiner. Die Nachmessungen haben dabei vier gedruckte Zahlen zugunsten des Papers verschoben.