Alles begann mit einer Frage
Was, wenn ich meinen Kindern irgendwann keinen Rat mehr geben kann – und ihnen trotzdem eine Möglichkeit bieten will, mich zu fragen? Diese Frage ließ mich nicht los. Nicht als persönliche Sorge, sondern als technische Herausforderung: Wie destilliert man Erfahrung, Urteilsvermögen und Intuition in etwas Bleibendes?
"Ich sah die KI nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Verstärker menschlicher Erfahrung – ein Gedächtnis, das mitlernt."
Von der Börse zur Plattform
Seit 2009 bin ich in der Digitalisierung tätig. Als einer der Ersten in Deutschland habe ich ein vollautomatisches Handelssystem am Devisenmarkt eingeführt. In den Jahren danach leitete ich Digitalisierungsprojekte in verschiedenen Branchen – vom Top-Management bis zur operativen Transformation. Mit dem Erstarken der KI erkannte ich eine neue Kategorie: nicht nur Automatisierung, sondern echtes maschinelles Verstehen.
Die Neurowissenschaft als Blaupause
Das menschliche Gehirn ist das beste uns bekannte System zur Informationsverarbeitung. Ich orientierte mich an seinen Prinzipien: verschiedene Schichten für verschiedene Arten von Wissen, aktives Vergessen nach Ebbinghaus, Konsolidierung im Schlaf. Daraus entstand ZenBrain – die Gedächtnisarchitektur, die heute im Kern von ZenAI steckt.