Forschungskooperation
Gemeinsame Forschungsprojekte zu konkreten methodischen Fragestellungen: Auswahl- und Annotationsmethodik, Three-Outlier-Validierung, Construct Validity, Inter-Rater-Reliability (Cohen's κ ≥ 0,61 als Zielwert).
Behörden und öffentlicher Sektor
Wir richten uns an Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden, Bundes- und Landesministerien sowie öffentliche Forschungsträger, die an früher Erkennung kritischer Situationen in öffentlichen Räumen — unter explizit grundrechtskonformer Architektur — forschungsseitig interessiert sind.
Hinweis zum Status
Diese Seite richtet sich an Forschungs-, Förder- und Kooperationsanfragen. Das Forschungsvorhaben wird derzeit eigenfinanziert ohne externe Drittmittel betrieben; eingeworbene Drittmittel und Konsortialbeiträge werden bei Annahme öffentlich ausgewiesen. Operative Bereitstellung von Sicherheits-Software ist nicht Gegenstand dieser Seite.
Was wir anbieten
Gemeinsame Forschungsprojekte zu konkreten methodischen Fragestellungen: Auswahl- und Annotationsmethodik, Three-Outlier-Validierung, Construct Validity, Inter-Rater-Reliability (Cohen's κ ≥ 0,61 als Zielwert).
Beteiligung an Konsortialanträgen für BMBF SIFO, Horizon Europe Cluster 3 (Civil Security for Society) und nationale Förderlinien. Behörden sind als End-User-Komponente strukturell willkommen.
Strukturierte Datenanfragen, die unter Forschungsklausel verarbeitet werden können (DSGVO Art. 89 i.V.m. § 27 BDSG sowie ggf. spezifische Fachgesetze) — mit vorgelagertem MoU und dokumentierter Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA).
Vorprüfung gemäß KI-VO Anhang III (Strafverfolgung). Sondierungen mit TÜV SÜD, TÜV Rheinland und Bureau Veritas sind in Vorbereitung; die Architektur ist auf Konformität ausgelegt (siehe Forschungsethik).
Beratung zu Crowd-Dynamik-Analyse, Three-Outlier-Modell, Civil-Liberties-Architektur, Abgrenzung gegenüber SPOT und Berliner Drei-Stufen-Modell sowie Reference-Case-Methodik.
Beiträge in Fachpublikationen des öffentlichen Sektors (z. B. Behörden Spiegel) zur Vermittlung methodischer Inhalte an die Anwendungspraxis.
Was wir nicht tun
Behörden, die mit uns kooperieren, können die folgenden Eigenschaften als verbindlich erwarten:
Förder- und Konsortialpfade
Anfragen zu Drittmittel-Beteiligungen, Konsortial-Anträgen und Auftragsforschung werden aktiv geprüft. Die hier skizzierten Pfade sind die naheliegendsten Andockstellen für gemeinsame Arbeit.
Aufbau eines Konsortiums für die Forschungslinie Sicherheit im öffentlichen Raum. Behördenpartner sind als End-User-Komponente strukturell vorgesehen. Sondierung mit Forschungseinrichtungen in den Wellen 2026/27.
Beteiligung an europäischen Konsortien in Disaster-Resilient Society, Protection of Critical Infrastructure sowie Fighting Crime and Terrorism. Civil-Liberties-Architektur als methodisches Differenzierungsmerkmal.
Anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsförderung — insbesondere ZIM für KMU-Forschung, BMI- und BBK-Forschungslinien zu Bevölkerungsschutz und innerer Sicherheit.
Interdisziplinäre Sicherheits- und Grundrechtsforschung über Carl-Zeiss-Stiftung, Volkswagen-Stiftung und Landes-Innovationsförderung.
Anfragen zu weiteren Förder- oder Kooperationsformaten — etwa institutionelle Forschungs-Kooperationen oder direkt finanzierte Auftragsforschung — sind ausdrücklich willkommen.
Anfrageprozess
Folgender vierstufige Prozess hat sich für effiziente und für beide Seiten verlässliche Anbahnung bewährt:
Kurze Skizze der behördlichen Fragestellung, des angedachten Kooperationsrahmens und gegebenenfalls Förderpfads. Benennung der Ansprechpartner.
Vertrauliches Pre-Briefing zu Forschungsumfang, Civil-Liberties-Architektur und vorgesehener methodischer Herangehensweise. NDA bei Bedarf.
Schriftliche Festlegung von Forschungsziel, Datenzugang, Rollenverteilung, Forschungsklausel-Grundlage, Veröffentlichungsrechten und Endpunkten.
Gemeinsamer Förderantrag, Konsortialvertrag oder — bei kleinerem Umfang — direkte Forschungsbeauftragung.
Methodische Standards
Vor jeder Kooperation steht die Frage nach methodischer Belastbarkeit. Die operativen Standards unserer Arbeit sind auf einer eigenen Seite dokumentiert: Pre-Registration zentraler Forschungsdokumente über OpenTimestamps, Reproducibility-Material als Default-Bestandteil der Publikation, externe Validierung über Peer Review, Notified-Body-Vorprüfungen und juristische Gutachten, dokumentierte Ablation-Studien sowie Datenminimierung als methodische Entscheidung. Förderträger und Forschungseinrichtungen finden dort auch die offenen methodischen Fragen, die wir selbst benennen.
Rechtlicher und ethischer Rahmen
Vor jeder operativen Phase wird der dokumentierte Rahmen aus DSGVO Art. 89 i.V.m. § 27 BDSG, KI-Verordnung (Abgrenzung zu Art. 5 Abs. 1 lit. d und Auslegung auf Hochrisiko-Anforderungen nach Anhang III), Versammlungsfreiheit (BVerfGE 69, 315) sowie Datenminimierung herangezogen. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO wird durchgeführt.
Kontakt für den öffentlichen Sektor
Für Forschungs- und Konsortialanfragen aus Behörden, Ministerien und öffentlichen Forschungsträgern bitten wir um Kontaktaufnahme über die folgende Adresse. Erste Anfragen werden in der Regel innerhalb von zehn Werktagen beantwortet.
Behördenanfrage senden →Mehr aus dieser Forschung
Drei Tracks, ein Zentrum, gemeinsame ethische Grundlage.