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Track A

Memory-Architekturen für autonome KI-Systeme

„Wie kann KI sich erinnern, schlussfolgern und über Zeit lernen — ohne dabei Effizienz, Zuverlässigkeit oder methodische Nachvollziehbarkeit zu verlieren?"

Eine siebenschichtige Memory-Architektur, gespeist aus der Neurowissenschaft und in einer produktiven Anwendung erprobt.

Motivation

Warum diese Forschung

Aktuelle große Sprachmodelle vergessen. Ihre Kontextfenster sind technisch begrenzt, und reine Vector-Stores reichen nicht aus, um die Schichten menschlichen Gedächtnisses — vom flüchtigen Arbeitsgedächtnis bis zum konsolidierten Langzeitwissen — angemessen abzubilden.

Was fehlt, sind Architekturen, die Konsolidierung, gerichtetes Vergessen, Konfidenz-Propagation und prädiktive Gedächtnisbildung explizit modellieren. Diese Forschung antwortet darauf mit einer Architektur, die nicht aus Marketing entstanden ist, sondern aus der Frage, wie ein System auf akademischem Niveau seine eigene Wissensbasis pflegen kann.

Methodischer Ansatz

Sieben Schichten, fünfzehn Algorithmen, ein Koordinator

Die Architektur teilt das Gedächtnis in sieben funktional differenzierte Schichten — vom Working Memory für aktive Aufgaben über Episodic Memory für konkrete Erlebnisse bis zum Predictive Memory mit neuromodulatorischer Konsolidierung. Jede Schicht ist über eine einheitliche API ansprechbar; ein MemoryCoordinator orchestriert Speichern, Abrufen, Konsolidieren und Vergessen.

Fünfzehn Algorithmen — jeder mit peer-reviewed neurowissenschaftlicher Quelle — bilden die Mechanik: FSRS für gerichtetes Spaced Repetition, Hebbsches Lernen für Co-Aktivierung, Ebbinghaus-Vergessenskurve, Bayesian Confidence Propagation, ein Two-Factor Synaptic Model, vmPFC-gekoppeltes Prediction-Error-Update und sechs weitere. Sleep Consolidation simuliert offline Memory-Replay.

Kernkomponenten

Die Architektur im Überblick

7 Memory-Layer

Working, Short-Term, Episodic, Semantic, Procedural, Core und Predictive Memory — jede Schicht mit eigener Zeitskala, Persistenz und Konsolidierungslogik.

MemoryCoordinator

Einheitliche API über alle sieben Layer: store(), recall(), consolidate(), decay(), reviewQueue(). Routing geschieht automatisch nach Salience und Kontext.

FSRS Spaced Repetition

Free Spaced Repetition Scheduler — vmPFC-gekoppelte Variante mit Prediction-Error-Update. Fakten werden zu optimalen Zeitpunkten wiederholt, nicht starr.

Sleep Consolidation

Offline Memory-Replay als methodischer Kernbaustein. Selektion wichtiger Erinnerungen für Verstärkung; gerichtetes Pruning schwacher Assoziationen.

Two-Factor Synaptic Model

Konsolidierung wird durch zwei Faktoren gesteuert — Häufigkeit der Co-Aktivierung und neuromodulatorisches Signal. Reproduziert experimentelle Befunde aus der Synaptic-Tagging-Literatur.

Predictive Memory Architecture

Sechs Komponenten — NeuromodulatorEngine, ReconsolidationEngine, TripleCopyMemory, PriorityMap, StabilityProtector, MetacognitiveMonitor — modellieren prädiktive Gedächtnisbildung mit Bias-Erkennung.

Aktueller Stand

Was öffentlich verfügbar ist

Open-Access-PreprintarXiv 2604.23878 (öffnet in neuem Tab)DOI10.5281/zenodo.19353663 (öffnet in neuem Tab)Source Codegithub.com/zensation-ai/zenbrain (öffnet in neuem Tab)npm Pakete@zensation/algorithms, @zensation/core (öffnet in neuem Tab)

Mitwirken

Kooperation in dieser Forschung

Anfragen aus Hochschulen, Forschungsverbünden oder Förderprogrammen zu Replikationsstudien, Konsortial-Anträgen oder methodischen Diskussionen sind ausdrücklich willkommen.

research@zensation.ai

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Drei Tracks, ein Zentrum, gemeinsame ethische Grundlage.

  • Methodik →Pre-Registration, Reproducibility, externe Validierung, Datenminimierung — operative Standards im Detail.
  • Publikationen →arXiv, Zenodo (DOI), Software-Releases, Open-Access-Prinzipien.
  • Ressourcen →Code, Replikations-Material, BibTeX-Zitation, Lizenzen, Identifikatoren.
  • Forschungsethik →DSGVO Art. 89, KI-VO Art. 5, Brokdorf-Linie. Acht Pflicht-Korrektionen.
  • Behörden & Forschung →Forschungsangebote für BMI, BSI, BBK, Hochschulen, Forschungsverbünde.
  • Principal Investigator →Profil, Werdegang, Identifier, Kontaktwege.

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